Chromebook vor Zugriffen schützen
Chromebook vor Zugriffen schützen
Ein Chromebook vor ungewünschten Zugriffen zu schützen ist eigentlich gar nicht so schwer. Das gilt prinzipiell auch für jeden anderen Computer, doch in ein paar Dingen unterscheidet sich ein Chromebook dann doch grundlegend. Chromebooks sind von Haus aus sehr sichere Computersysteme, da deren Betriebssystem ChromeOS ein ziemlich geschlossenes System ist. Schwachstelle Nummer 1 ist und bleibt stets der Nutzer selbst.
Doch es gibt einige Möglichkeiten ein Chromebook zusätzlich vor ungewollten Zugriffen abzusichern bzw. sich das Leben etwas einfacher zu machen. Und da ein Chromebook im Bezug auf seine Anmeldeprozedur auf das Passwort des Google Kontos angewiesen ist, ist es zudem sicherer und nochmals einfacher. Es liegen auf dem Gerät schließlich und endlich einfach keine Zugangsdaten vor, die man sich auf irgendeinem Weg zugänglich machen könnte. Ein verloren gegangenes oder gestohlenes Chromebook ist für den Finder oder Dieb schlicht wertlos. Daher steht schon mal eines fest - entsperren ohne Passwort geht erst gar nicht. Sehen wir einmal vom sogenannten Gast-Modus ab. Den kann man zudem ausschalten und selbst dieser erlaubt zwar eine Nutzung des Gerätes, aber gibt keinen Zugriff auf die Daten anderer Nutzer frei. Zugriff wäre über den Gastmodus nur auf einen Externen Speicher möglich, wie bspw. eine Micro SD Karte, die im Chromebook steckt. Das kann aber durchaus nützlich sein, wenn ein Chromebook von mehreren Nutzern genutzt werden soll und somit auch darf, weil man über die SD Card, dann auch allen Nutzern Daten zur Verfügung stellen kann. Also lokale Daten. Besserer Weg ist stest über Freigaben im Drive - ganz klar, aber das bringt einem als Gast angemeldeten Nutzer auf einem Chromebook nichts!
Doch es gibt einige Möglichkeiten ein Chromebook zusätzlich vor ungewollten Zugriffen abzusichern bzw. sich das Leben etwas einfacher zu machen. Und da ein Chromebook im Bezug auf seine Anmeldeprozedur auf das Passwort des Google Kontos angewiesen ist, ist es zudem sicherer und nochmals einfacher. Es liegen auf dem Gerät schließlich und endlich einfach keine Zugangsdaten vor, die man sich auf irgendeinem Weg zugänglich machen könnte. Ein verloren gegangenes oder gestohlenes Chromebook ist für den Finder oder Dieb schlicht wertlos. Daher steht schon mal eines fest - entsperren ohne Passwort geht erst gar nicht. Sehen wir einmal vom sogenannten Gast-Modus ab. Den kann man zudem ausschalten und selbst dieser erlaubt zwar eine Nutzung des Gerätes, aber gibt keinen Zugriff auf die Daten anderer Nutzer frei. Zugriff wäre über den Gastmodus nur auf einen Externen Speicher möglich, wie bspw. eine Micro SD Karte, die im Chromebook steckt. Das kann aber durchaus nützlich sein, wenn ein Chromebook von mehreren Nutzern genutzt werden soll und somit auch darf, weil man über die SD Card, dann auch allen Nutzern Daten zur Verfügung stellen kann. Also lokale Daten. Besserer Weg ist stest über Freigaben im Drive - ganz klar, aber das bringt einem als Gast angemeldeten Nutzer auf einem Chromebook nichts!
Kommen wir mal nun zu den Möglichkeiten ein Chromebook zusätzlich zu schützen. Die nun für quasi jeden Schultergaffer sichtbare Eingabe von Passwörtern über die Tastatur ist dabei das wesentliche Risiko. Kollegen könnten die Eingabe mitverfolgen und sich so später ggf. an dem Gerät anmelden. Ein Schutz dagegen ist die Zweiphasen-Authentifizierung mit bspw. der Google Auth App oder einem 2FA Stick. Aber gehen wir noch weiter.
Dazu muss man am Rande noch wissen, dass Chromebooks sich nach einer gewissen Zeit selbst sperren. Die grundsätzliche Regel lautet: An eine Stromquelle angeschlossen wird der Bildschirm nach 8 Minuten ausgeschaltet. Ihr Chromebook wechselt nach 30 Minuten in den Ruhemodus. Nicht an eine Stromquelle angeschlossen wird der Bildschirm bereits nach 6 Minuten ausgeschaltet. Ihr Chromebook wechselt nach 10 Minuten in den Ruhemodus. Jetzt gibt es bei Chromebooks aber eine Funktion, wie diese mit Hilfe eines mit dem Chromebook verlinkten Smartphones entsperrt werden kann.
Dazu muss man am Rande noch wissen, dass Chromebooks sich nach einer gewissen Zeit selbst sperren. Die grundsätzliche Regel lautet: An eine Stromquelle angeschlossen wird der Bildschirm nach 8 Minuten ausgeschaltet. Ihr Chromebook wechselt nach 30 Minuten in den Ruhemodus. Nicht an eine Stromquelle angeschlossen wird der Bildschirm bereits nach 6 Minuten ausgeschaltet. Ihr Chromebook wechselt nach 10 Minuten in den Ruhemodus. Jetzt gibt es bei Chromebooks aber eine Funktion, wie diese mit Hilfe eines mit dem Chromebook verlinkten Smartphones entsperrt werden kann.
In den Einstellungen findet man dazu den Menuepunkt "Verbundene Geräte". Des Weiteren das Thema Smart Lock. Ist so ein Smartphone (Android) entsprechend eingerichtet, wie hier mit meinem Google Pixel XL ist das Entsperren des Chromebooks möglich bei wiederum entsperrtem Smartphone. Dann muss kein Passwort mehr eingegeben werden. Das Schloss Symbol auf dem Anmeldebildschirm zeigt dies an und es muss nur noch ein Klick auf das Anmelde bzw. Kontobild erfolgen und das Chromebook ist entsperrt. Doch dies verlagert erstmal nur die Entsperrung vom Chromebook zum Smartphone. So gelingt es aber bei entsprechenden Smartphones eine Entsperrung auch via Fingerprint zu erzielen. Fingerprint? Dazu später mehr.
Eine weitere Möglichkeit bieten zusätzliche per USB angeschlossene Geräte zum schnellen Einlesen des Passwortes. So bspw. ein NFC Tag Lesegerät oder ein Barcodescanner. Das Passwort kann nun auf einem NFC Chip oder mittels eines Barcodes für Menschen unlesbar zur Verfügung gestellt werden. Kleines Problem. Das Passwort wäre über jedes Lesegerät oder Smartphone auslesbar. Der Verlust der Karte oder der leichtfertige Umgang mit der "Code-Karte" oder dem Chip wäre also fatal. Die Karte bzw. der Chip ist wie ein Goldschatz zu hüten und darf nicht herumliegen gelassen werden. NFC Chips können zudem auch über kurze Distanzen schnell ausgelesen werden. Ich habe mir eine solche Karte aus einer alten Kreditkarte gebastelt. Diese ist für das Kreditkarten Thema unbrauchbar gemacht worden und wurde von mir mit einem NFC Chip und einem Barcode aufgepimpt. Vorteil. Etwas Plastik-müll weniger und mein Name ist auch schon eingedruckt.
Man muss sich also schon sehr viele Gedanken machen, welche zusätzliche Art und Weise die geeignete ist. In einem kleinen Büro oder im Home Office wäre jedoch mit einer solchen Lösung schon viel erreicht. Die Zweiphasen Authentifizierung mit Hilfe der Google Auth App oder noch besser einem 2FA Stick kann und sollte ein absolutes Muss sein. Über diesen Weg lässt sich vor allem das Google Konto schützen. Gerade wenn man Zugriff über fremde oder verschiedene Computer auf sein Google Konto nimmt, ist der zusätzliche Schutz durch diese Maßnahme ganz existenziell. Zudem funktioniert das Ganze auch sehr gut!
Aber auch hier gilt gleich der Kombination aus GMail oder GSuite Mail Adresse, Passwort und 2FA Stick immer, dass man gut auf alle diese Komponenten aufpasst. Damit man sich selbst nicht aussperrt gibt es zudem bei den GMail und G-Suite Konten einige Möglichkeiten dem vorzubeugen. Das muss aber entsprechend vorher eingerichtet werden. Diese Einstellungen finden Sie in der Google Konto Verwaltung im Bereich Sicherheit! Einige Chromebooks auf dem Markt verfügen bereits über einen Fingerprint Sensor, der es ermöglicht Geräte auf diesem Weg zusätzlich abzusichern. Acer, Asus, Lenovo und andere Hersteller bieten solche Geräte an, die den Fingerabdruck lesen können. Die Nachrüstung mit einem Fingerprint Sensor USB Stick ist leider beim heutigen Stand der Technik bei Chromebook Systemen so nicht möglich. Die Nutzung von sogenannten Biometrischen Daten, wie einem Fingerabdruck ist aber eine sehr sensible und zudem auch rechtlich gesehen nicht ganz unproblematische Lösung. In Unternehmen kann der Einsatz eines Fingerprint-Verfahrens ggf. sogar durch den Betriebsrat untersagt worden sein.
Diese USB-Sticks mit Fingerprint Sensor sind ursprünglich für Microsoft Systeme entwickelt worden und benötigen oftmals etwas zusätzliche Software, die auf einem Chromebook nun mal nicht installiert werden kann. Vermutlich fahren Sie mit einem NFC Tag und einem NFC Lesegerät auch besser, da diese nicht so empfindlich sind. Zu feuchte oder zu trockene Haut sind für Fingerprint Sensoren heute immer noch ein Problem. Die Eingabe des Passwortes über einen Barcode oder einen NFC Tag bzw. eine Chipkarte sind eine bequeme Sache und blitzschnell. Ein Passwort kann so schnell nicht per Hand eingegeben werden. Damit trägt diese Maßnahme der Bequemlichkeit und dem Schutz bei.
Mit einem sogenannten Badge-Band wird ein Schuh draus. Ein NFC Leseschutz in der Hemdtasche kann auch zum Einsatz kommen. Die Position am Oberkörper und mit einem Band um den Hals ist nach wie vor noch die Beste. Zugriffskarten, Chips und Tags gehören nicht in ein Portmonnaie oder die Hosentasche. Und noch eins! G-Suite Administratoren haben die Möglichkeit bspw. alle 30 Tage den Nutzer aufzufordern ein neues Passwort zu vergeben. Regelmäßige Passwort Änderungen sind auch eine gute Maßnahme den Zugriff auf Google Konten und damit Chromebooks zu schützen. Dann allerdings ist wie bei jeder Passwort-Änderung zu beachten, dass eine Code-Karte, wie ich sie mir gebaut habe mit Barcode und NFC Chip das neue Passwort bekommen müssen. Und so auch auf allen anderen Geräten eine neue Anmeldung erfolgt, also auch auf Tablets und Smartphones die mit dem Benutzerkonto verbunden sind! Das Drucken und Aufkleben eines Barcodes kann bei häufigen Passwort Anpassungen etwas mühsam sein, während ein NFC Chip schnell neu programmiert ist. Und wenn es wirklich einmal erforderlich ist, dass sich ein anderer an meinem Chromebook anmelden soll und das also dann auch darf, so muss ich niemanden das Passwort mitteilen, sondern nur kurz die Code-Karte geben bzw. diese einlesen. Also ich hoffe mein Beitrag hat euch etwas Licht ins Dunkle zum Thema Chromebook vor Zugriffen schützen gegeben und eventuell auch Anregungen die ein oder andere Lösung zu nutzen oder noch zu verfeinern.
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