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Probleme bei STRATO VServer

STARTO VServer Angebot: Quelle STRATO Website
Wer einen Server, wie einen WebServer oder eine virtuelle Instanz in der Cloud benötigt muss hinsichtlich der Kosten sehr genau hinsehen. Hohe Performance und Top-Leistung sind kein Problem. Anbieter, wie bspw. Google oder Amazon, wie auch Microsoft mit seinem AZUR Angebot bieten hier einige Lösungen. Attraktiv besonders wegen deren hohen Verfügbarkeit und Qualität. Doch diese Global Player lassen sich diese Qualität auch mit unter recht teuer bezahlen. In der Regel werden für die Abrechnung die Verbindungen zu den Servern bzw. virtuellen Instanzen zu Grund gelegt.

Wer jedoch eine günstige Lösung für das kleine Umfeld sucht stolpert früher oder später über das Angebot von STRATO. Virtuelle Server, wie bspw. einen Linux Server sind hier bereits ab 1,00 Euro pro Monat zu bekommen. Doch die Nachteile sind nicht so einfach wegzuwischen. Mit dem Einstiegs-Server ab 1,00 Euro ist die Leistung dieser Lösung auch sehr übersichtlich und ein Upgrade auf einen Server mit mehr Arbeitsspeicher oder Datenspeicher sind aktuell nicht möglich.

Und auch wenn das Unternehmen es bisher nicht offiziell ausgibt oder bestätigt, so gibt es gerade in letzter Zeit erhebliche Probleme mit den STRATO VServern. In den letzten ca. 30 Tagen ist an eine Verfügbarkeit von über 98% nicht zu denken. Auch kollidiert das STRATO Backup-System mit Reboot Befehlen die direkt vom Kunden ausgehen und können den Server dann 18 oder 24 Stunden außer Gefecht setzen. Und auch im regulären Betrieb kommt es immer wieder zu kurzen Störungen. Jedenfalls muss ein Nutzer eines solchen Servers viel Zeit einplanen un den Server auch rund um die Uhr überwachen. Ein Tool dafür ist UptimeRobot [hier] mit dem man seinen Server permanent kontrollieren kann.

Nach unbestätigten Angaben von STRAO Mitarbeitern gibt es aber ernsthafte Probleme mit der Server Hardware bzw. der Plattform insgesamt. Und da passt es, dass derzeit Kunden auch aktuell die Mitteilung bekommen:"Aufgrund von Sicherheits- und Stabilitätskorrekturen müssen wir kurzfristige Wartungsarbeiten an unseren Virtualisierungs-Plattformsystemen durchführen." Mit der gleichen Benachrichtigung kündigt der Hoster ein Wartungs-Fenster von 22:00 Uhr bis bis 06:00 Uhr vom 11.02. auf den 12.02.2020 an. In dieser Zeit darf damit gerechnet werden, dass der Server offline ist.

Für die Bereitstellung einer wichtigen Anwendung in der schönen neuen Cloud-Welt eine Katastrophe. Zumal STRATO immer noch zu denken scheint, dass man ja kein Thema damit hat, wenn diese Wartung in Deutschland über Nacht stattfindet. Doch das internationale Geschäft seiner Kunden, die ggf. auf einem dieser Server einen Onlineshop betreiben bedenkt STRATO nicht.

Einst werbewirksam inszenierter Google Server

Probleme die in dieser Form ein Kunde einer VEngine von Google oder Microsoft AZUR so gar nicht mehr kennt. Immerhin ermöglicht STRATO seinen Kunden mit einer Vorwarnzeit von gerade einmal 1- 1/12 Tagen auch kaum noch darauf zu reagieren.

Fazit: Preise bei STRATO sind kaum schlagbar. Doch jedem, der ernsthaft Geschäft im WWW betreiben will sei geraten dann doch lieber in den sauren Preis-Apfel zu beißen und Lösungen anderer Anbieter auszuwählen. STRATO tut sich nach all den Jahren immer noch schwer das Bastelbuden Image loszuwerden. So jedenfalls wird es nicht gelingen. Wem das alles egal ist der fährt dennoch mit dem super Preisen von STRATO gut, was eben wieder einmal beweist, das gute Leistung halt auch ihren Preis hat. Doch eigentlich sind die Zeiten von kostenlos bis sau günstig im Internet Geschichte. Ob der Server dann nach 06:00 Uhr am 12.02. wieder hochfährt und der Dienst sauber und künftig störungsfreier zur Verfügung steht? Wir werden es sehen. Mein Tipp! Domain rechtzeitig auf eine Wartungs-Page umleiten. Es sei denn Ihr Server ist auch der Name-Server, dann wird's blöd, denn dann benötigen Sie ggf. ein Ziel mit einer festen eigenen IP. Wie auch immer. Ärmel hoch es gibt was zu tun!

(Änderungen und irrtümer vorbehalten ;-) )