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Neues zum Thema Breitband-Ausbau Lüchow-Dannenberg


In der Lokal-Zeitung wurde es am gestrigen Tag bereits angekündigt. Der Ausbau verzögert sich! Wer hätte das gedacht. Doch spätestens seit heute wissen es einige Kunden genau, denn die DBN, der neue Netzbetreiber, informierte heute mal ganz beiläufig Ihre Kunden per eMail, dass die Portierung verschoben wurde. Neuer Termin ist Anfang Juni 2020. Während noch kurz vor dem Jahreswechsel in Aussicht gestellt wurde, dass der neue Anschluss wohl schneller realisiert sein würde, kehrt nun Mitte Januar die Realität zurück und trifft den Landkreis mit voller Härte.

Ob der Anschluss überhaupt noch Realität wird? Könnte zumindest sein, dass Sie ggf. zwischenzeitlich umgezogen sind oder einige Kunden es aus anderen Gründen nicht mehr erleben. Jedenfalls wird im Landkreis weiter fleißig gebuddelt. Aber nicht nur von der Breitband-Gesellschaft und deren Auftragnehmer. Die Telekom hat wohl nun lang genug zugeschaut und kommt in Wallung. Bitter, dass sich erst jetzt zeigt was schon lange möglich gewesen wäre. Die Telekom hat zwischenzeitlich die Anbindung vieler Haushalte im Hinblick auf die Bandbreite verbessert. Wer bislang nur 1-2 MBit zur Verfügung hatte kann jetzt teilweise um die 50 MBit nutzen ohne dazu etwas beizutragen. Einige Fehler und defekte Leitungen wurden repariert und auch in der Netztechnik wurden Bauteile ausgetauscht. Offenbar will die Telekom doch nicht tatenlos zusehen, wie Ihr die Kunden abhanden kommen. Das völlige Versagen der Breitbandgesellschaft? Der Anfang vom Ende bevor es überhaupt richtig losging?

Mit der Projektplanung und Umsetzung hat sich die Breitbandgesellschaft jedenfalls sehr sehr schwer getan. Das ist nicht wegzudiskutieren, weil so offensichtlich. Und nun könnte es sein, dass die Kunden bereits wieder abspringen und bei der Telekom oder anderen Lösungsanbietern Trost und Anschluss finden. Das könnte der ganzen Sache sogar so viel Schaden anrichten, dass das ganze Projekt völlig unrentabel wird.

Der Breitband-Ausbau Lüchow-Dannenberg ein riesiger Flop? Jedenfalls würden Millionen Steuergelder verbrannt werden und offenbar ist die Brisanz des Ganzen noch nicht in den Köpfen der Verantwortlichen angekommen. Und immer noch verantworten die gleichen Personen die Sache obwohl man durchaus auch über personelle Konsequenzen nachdenken könnte oder müsste?

Fakt ist, dass sich die Bereitstellung des neuen schnellen Internets nun immerhin um 4 Monate nach Hinten verlagert. Statt des geplanten und angekündigten Anbieterwechsels Anfang Februar 2020 wird es jetzt Anfang Juni und auch das ist noch nicht sicher.

Da ist guter Rat teuer? Nein - kündigen Sie auf keinen Fall Ihren bisherigen Telekom Anschluss und ggf. warten Sie die Entwicklung ab und kehren Sie ggf. der Breitband Ausbau Sache den Rücken in dem Sie doch bei der Telekom bspw. bleiben. So könnte der Rat schon bald lauten.